Camp Canis

Wir waren bei Camp Canis in den Wings und um es kurzum zu sagen es war der Wahnsinn. Die Stimmung, die Menschen und alles andere war atemberaubend.
Aber fangen wir von vorne an.

Am Freitag machten wir uns morgens um drei Uhr auf den Weg in die Nordsee, mit im Gepäck waren Madox, Otto und Gladys alle drei sind zusammen ein eingespieltes Team.
In der Nordsee machten wir erst einmal zwei gemütliche Tage wo wir uns die Gegend ansahen und hin und wieder einen kurzen Gedanken an Camp Canis verschwendeten. „Wie würde es werden?“ „schaffen wir die 10 Kilometer?“ „Wird mein Hund alles mitmachen?“ das waren die Gedanken die sich hin und wieder einschlichen.
Aber als der Sonntag dann endlich da war, war die Aufregung und die Vorfreude groß endlich war es soweit. Total Motiviert packten wir die Hunde ins Auto und machten uns auf den Weg zu Camp Canis. Auf den Weg zur Anmeldung sahen wir schon die verschiedensten Hunderasse von kleine bis groß und so viele unterschiedliche Teams.
Die Anmeldung verlief reibungslos, es wurde in den Impfausweis nachgesehen ob der Impfschutz noch besteht und man sollte kurz mit den Hund laufen damit die Angestellten sahen das Madox ohne Probleme gehen bzw laufen kann. Wenn diese Etappe geschafft ist kommt der nächste Schritt, hier wird nur nochmal überprüft ob man eine Haftpflichtversicherung für den Hund hat und die Einverständniserklärung musste unterschrieben abgegeben werden und dann war es geschafft wir hatten uns nun offiziell angemeldet. Zusammen mit meinem Mitstreitern Startete unser Team die Tegernheimer Gladiators und 10:05 Uhr mit dem Startlied The Proclaimers – 500 miles (I gonna be).
Die erste Hürde war dann jedoch schon der Start nicht nur das nicht einfach losgelaufen wurde wie gedacht, nein wir mussten in ein Boot steigen und uns an einem Seil über einen kleinen See ziehen, ok ist zu schaffen jedoch kommt jetzt das große Aber, als wir das Boot auf unsere Seite des Sees ziehen wollte ging der Karabiner auf und so konnten wir uns die Boote nicht holen und nun Standen wir da aufgeregt und der Start wurde verzögert. Zum Glück waren die Moderatoren mit allen Wassern gewaschen und spielten Überbrückungsmusik um uns und die anderen Teilnehmer bei Laune zu halten und das haben diese Super gemeistert. Dann ging es wirklich los wir konnten in die Boote einsteigen und unser lauf begann.

Nach der viel zu kurzen Fahrt im Boot ging es gleich weiter mit einem sehr steilen anstieg zur Hilfe gab es ein Seil ohne das es mir wahrscheinlich reichlich schwer gefallen wäre den anstieg zu schaffen.


Dann endlich ging es los mit dem Laufen (Bitte denkt euch meine Ironie) nein spaß wir waren zwar nicht gerade super Trainiert aber wir haben es trotzdem geschafft die Hälfte durchgängig zu laufen. Durch den Wald ging es weiter Bergauf und Bergab einige Hindernisse Steiler als die nächsten. Unser Weg führte uns zu einer Brücke oder sollen wir eher sagen Fässer die auf Wasser trieben? Naja es waren nicht wirklich Fässer aber eine genauere Beschreibung will mir im Moment nicht einfallen. Also Hop mit einem Satz darauf gehüpft und schon hat man das Hindernis überquert.

Aber keine Zeit für eine Verschnaufpause es geht schon weiter auf zum nächsten Hindernis! Es scheint ganz einfach zu sein, ein kleiner Sprung ins kalte Wasser der Hund muss schwimmen und man selbst wartet einfach durch das Wasser. Tja falsch gedacht auch wenn es einfach erscheint wenn einem der eigene Hund ein Bein stellt kann es ganz schön schwer werden. Denn ich wollte vorsichtig in das Wasser steigen da ich nicht wusste wie tief es ist, wollte ich mich an einem Baum abzustützen und versucht wirklich langsam in das Wasser zu steigen aber ohne Madox mit einem Satz sprang er ins Wasser und da wir ja mit einem Bauchgurt verbunden waren landete ich ganz elegant mit dem Hintern im Wasser. Klatsch nass von Kopf bis Fuß stieg ich also aus dem vermeintlich einfachen Hindernis, aber ich war glücklich, nass aber glücklich.

Keine Zeit für Trübsal es geht weiter das Team schläft nicht und schließlich wollen wir wissen was hinter der nächsten Kurve auf uns wartet.
Tja und dann in seiner vollen Pracht hängt sie vor uns, eine Schaukel? Ein Lastenwagen? Eine Lasten Schaukel? Nennt es wie ihr wollt denn egal was für einen Namen dieses Ding hat es ist witzig. Das ganze Team musste wieder ran erst ein Hund auf das wackelige Ding dann das Herrchen bzw das Frauchen und los gehts mit den Händen wird sich an einem Seil über das Wasser gezogen und immer mit dabei ein Fotograf der alles schön auf Kammara festhält.

Und so ging es weiter 10 ganze Kilometer lang naja es hieß 10 Kilometer unser Handy jedoch sagte etwas von 14 Kilometer aber mit angaben hatten es auch die Angestellten nicht. An einer Station meinte der Herr „noch 800 Meter dann kommt das Ziel“ naja nur das wir in 800 Meter noch immer mitten im Wald standen und kein Ziel weit und breit in Sicht war.

 

 

 

Aber mein absolutes Lieblings Hindernis war die Schlammgrube, nicht nur das Madox auf einmal ab der hälfte schwarz war nein ich bin soweit versunken das ich dachte hier nie wieder raus zu kommen und das wurde natürlich alles wieder auf Fotos vestgehalten.

 

 

 

Aber dann hatten wir es wirklich fast geschafft nur noch die Rutsche war zu meistern und dann Endspurt ins Ziel.

 

Ein ganz großes Danke gebührt hier noch den Fotografen die den ganzen Tag im Dreck und im Wasser ausgehalten haben nur um uns zu Fotografieren und dieses unvergessliche Erlebnis festzuhalten.

Donna Luettjen Photographie
KaBo Photography & Art
MariusM Fotografie
KK-dogfotos Karsten Kröger
Danny Harzfuchs

Aber auch Melanie der Erschafferin von Camp Canis gebührt ein großes Dankeschön, denn ohne sie gäbe es dieses tolle Event überhaupt nicht.

Solltet ihr noch nicht genug haben könnt ihr euch hier ein tollen Video von Rosa – Raus aus dem Tierheim, rein ins Leben ansehen, die waren nämlich auch bei Camp Canis dabei und haben das komplette rennen auf Video festgehalten.

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