Hundehalter zum fürchten

 

Jeder kennt diese unmöglichen Hundebegegnungen wenn Hunde umangeleint auf einen Zulaufen und dann auch noch der Besitzer so dreist ist zu meinen “Der tut nichts“ oder “Die machen das unter sich aus“ zu rufen. Aber Hundehalter können noch dreister sein und zwar wenn es am eigenen Zaun passiert.

Bei uns leben zwei Hunde in der Nachtbarschaft, zwei Hunde die ich verfluche und zwei Hundehalter denen ich am liebsten aus den Weg gehe. In den letzten Wochen hat sich jedoch ihr unmögliches verhalten so gesteigert das ich mir heute Luft machen muss.

Fangen wir doch mit dem ersten Hund oder besser gesagt mit der Halterin an.
Ihre Labradoodle Hündin ist Läufig, alles schön und gut passiert eben bei Hündinnen und ist an sich auch kein Problem aber was die gute Frau macht bringt mich dazu die Menschheit zu hinterfragen. Madox ist im Garten und anstatt das die Dame einfach zügig mit ihrer Hündin an unserem Grundstück vorbei gehen würde bleibt sie seelenruhig stehen und lässt ihre Hündin sich bei uns am Zaun absitzen so das Madox schnüffeln kann. Ok würde der eine jetzt sagen aber ich sage das ist eine Frechheit seine Läufige Hündin einen Rüden vor die Nase zu setzen. Denn sie hat am Ende des Spaziergangs keinen aufgeregten Rüden Zuhause den sie dann erst mal wieder zur Ruhe bringen muss.
Das schlimmste an dieser Person ist jedoch das sie ihre Hündin immer ohne Leine laufen lässt auch wenn wir nur in einer 30 Zone leben gehört ein Hund an der Straße an die Leine. Das sieht aber diese Frau nicht ein nein sie verlangt sogar das Autos ihrer Hündin ausweichen. So passierte es mir schon zweimal das mir ihre Hündin nachts fast unter die Räder gekommen wäre und das macht mich so wütend da in beiden Fällen den Hund einfach keine Schuld trifft sondern nur der Halterin.
Es ist schön und gut wenn man sich einen Hund als Kinderersatz holt und ihn auch so verhätschelt aber trotzdem sollte man die Sicherheit für sich und seine Mitmenschen gewährleisten können.

Hund Nummer zwei ist ein Labrador, schwarz groß und ca. 1/2 Jahre alt.
Am Anfang hatten Madox und er keine Probleme miteinander haben sich am Zaun oder bei Begegnungen auf der Straße begrüßt und wollten spielen also alles normal, doch je älter der Labrador wurde desto schlimmer wurde er. Mittlerweile hoffe ich bei jedem Spaziergang die Dame nicht zu sehen. Denn sobald uns der Hund erblickt springt er in die Leine Bellt und Knurrt und die Dame kann ihn einfach nicht her werden. Weder das sie versucht sein verhalten zu ändern noch sonst irgendwas nein da werden wir böse angeschaut wenn mein Hund dann auch mal zurück Bellt nur das ich dann eben Madox dieses verhalten nicht durchgehen lasse. Ganz ehrlich wenn ich meinen Hund nicht halten kann und dieser so Aggressiv gegen über anderen ist dann würde meiner einen Maulkorb bekommen stellt euch doch nur mal vor ich kann ihn nicht mehr halten und er kommt mir aus? Und vor allem suche ich mir einen Trainer denn entspannt kann so ein Spaziergang weder für Mensch noch Hund sein.
Aber was wirklich das Fass zum überlaufen gebracht hat war das diese nette Dame bei uns klingelte und mich tatsächlich frage ob ich meinen Hund ins Haus bringen könnte denn sonst könne sie nicht vorbei gehen?! Auf die frage warum sie nicht in die andere Richtung geht meinte sie „da kommen aber Dobermänner“ Hallo? Gehts noch? Ich Läute ab jetzt auch immer an jedem Haus wenn ein Hund im Garten ist und zwar nur weil ich meinen Hund nicht halten kann müssen die anderen ihre Hunde aus dem eigenen Garten wegpacken… Mir fehlen bei so einem verhalte die Worte deswegen habe ich Madox auch kommentarlos nach drinnen geholt. Aber alleine schon wenn ich daran denke kommt mir die Galle hoch.

 

2 Comments

  1. Auch wir treffen immer mal wieder Hundehalter, die uns die Sprache verschlagen … leider finde ich, dass es in den letzten Jahren immer mehr geworden sind. Besonders verantwortungslos finde ich es auch immer wenn die Hunde an (teilweise auf) Straßen frei laufen und nicht wirklich ansprechbar oder abrufbar sind.
    Mit einer Halterin hier bin ich sehr aneinander geraten weil sie mir zurief, ich solle einfach weiterfahren … wenn der Hund unters Auto käme, dann hätte er halt Pech! Meine Meinung habe ich ihr gesagt – aber der Hund hatte einige Wochen später wirklich einen Unfall – das hätte nicht sein müssen, wenn sie vernünftiger wäre.

    Leider hilft das Aufregen darüber nur uns bei der Verarbeitung – ich wünschte, man könnte den Hunden helfen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    1. Hallo Isabella,
      Wir hatten hier auch mal eine Hündin die immer selbst spazieren gehen durfte und den besitzen war das so lange egal bis sie ein Auto erfasst hatte.. Jedoch haben die nicht wirklich daraus gelernt.. Machen das bei der zweiten Hündin genau so finde ich schrecklich so was den die Hunde können ja nichts dafür.
      Liebe Grüße Tamara und madox

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