Chip, Tattoo und co.

Wieso, weshalb, warum?

In der heutigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten seinen Hund zu kennzeichnen die verschiedenen Arten stelle ich euch heute in diesem Beitrag vor.

Die häufigste Methode unserer Zeit ist bei unseren Vierbeiner wohl das Chippen, aber was passiert dabei und wozu ist dieses gut?

Das Chippen wird von Tierarzt vorgenommen, jedoch gibt es auch einige Züchter die ihre Welpen schon mit einem Chip abgeben. Das einsetzen kann man sich wie bei einer Impfung vorstellen nur das hier die Nadel um einiges dicker ausfällt. Der Chip wird in einem Abstand von ein bis vier Fingern (je nach Rasse und Größe des Tieres) vom Ohr in Richtung Schulterblatt auf der linken Halsseite des Tieres  injiziert. Die Injektionsrichtung sollte vom Rücken in Richtung Bauch, also im 90°-Winkel durchgeführt werden. Trotz der Größe der Kanüle ist der Hergang an sich relativ schmerzfrei.

Jeder Chip hat seine eigene Identifikationsnummer, diese besteht immer aus einem 15-stelligen Zifferncode. Durch ein spezielles Lesegerät kann dieser Chip ausgewertet werden, hierbei sieht der Tierarzt folgendes anhand des 15-stelligen Zifferncode: das Herkunftsland, den Produzenten des Chips und eine Identifikationsnummer des Hundes. Mehr Daten sind auf einem derzeitigen “read-only” Chip nicht enthalten.

In Einigen Bundesländern ist es sogar Pflicht seinen Hund Chippen zu lassen.

Der Chip alleine bringt jedoch nicht viel, dieser sollte Registriert werden: IFTA (kostenpflichtig), TASSO e.V. (kostenlos) und beim Deutschen Haustierregister® des Deutschen Tierschutzbundes (ebenfalls kostenlos). Denn alleine durch eine Nummer kann der Hund nicht zugeordnet werden dies erfolgt jedoch bei einer Registrierung.

Das Registrieren nimmt nur wenige Minuten in Anspruch, nehmen wir z.B. mal Tasso. Hier müssen wir zuerst die Transpondernummer hierbei wird überprüft ob euer Tier nicht schon Registriert wurde, danach ist es wie bei Registrierung. Die Daten ihres Tieres werden abgefragt und ihre eigenen Kontaktdaten jetzt geht es nur noch um den Datenschutz und schon kann man die Anfrage zu Registrierung absenden und schon ist ihr Tier registriert.

 

Kennzeichnung durch Tätowierung

Diese Methode ist schon älter und wurde vor der Einführung des Chip’s verwendet. Einige werden diese Methode jedoch trotzdem noch kennen. Jedoch gibt es hierbei mehr Nachteile als Vorteile.

  • Der Vorgang ist sehr schmerzhaft für das Tier. Daher ist eine Betäubung aus Tierschutzgründen notwendig.
  • Durch die Vielfalt der Nummerierungsysteme ist trotz vorgefundener Nummer eine Zuordnung nicht immer möglich. Manche Tätowierungen bestehen aus einem Kennbuchstaben des durchführenden Tierarztes (z. B. „G“ für Groß) plus fortlaufender Nummer, ein anderes System ist beispielsweise der Buchstabe „G“ für einen Zuchtverband (z. B. Gesellschaft der Bullterrier-Freunde e. V.) mit anschließender Nummer.
  • Die Nummern sind nicht einmalig, denn es gibt keine bindenden Vorschriften über die Vergabe der Zeichen.
  • Tätowierungen sind nicht fälschungssicher.
  • Kriminelle könnten dem Tier das tätowierte Ohr abschneiden.
  • Die Tätowierung kann rasch verblassen und ist dann nicht mehr lesbar.
  • Tätowierungen sind in pigmentierten (dunkelfarbigen) Hautabschnitten schwer entzifferbar.
  • Manche Kleintiere sind aufgrund ihrer Größe nicht tätowierbar.

 

Die Hundemarke

Die einfachste Art seinen Hund zu Markieren ist wohl die Hundemarke, einfach graviert mit Name des Hundes und einer Telefonnummer kann diese schon am Halsband befestigt werden und Fertig ist man.


Es gibt viele Vorteile einer Kennzeichnung für den Hund, man kann immer wieder in die Situation kommen in den einen der Hund entwischt und mit einer Kennzeichnung fällt es hier um einiges Leichter den Hund wieder zu finden. Auch ist es in einigen Ländern Pflicht des Hund zu Chippen also für einen Urlaub im Ausland ist es auch vorteilhaft den Hund zu Kennzeichnen.

Auch Madox hat einen Chip jedoch noch zusätzlich eine Hundemarke am Halsband denn sollte er sich doch einmal entscheiden reis aus zu nehmen muss nicht erst zum Tierart/Tierheim gefahren werden um den Chip auszulesen.

 

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