Die Neugier ist..

Die Neugier

Jeder von uns kennst bestimmt den Spruch die Neugier ist des Katzen tot, dieser Spruch kann aber auch gut bei Madox verwendet werden. Seine Neugier kennt keine grenzen, vom ersten Tag an musste er alles erst genau unter die Lupe nehmen und jetzt mit 6 Monaten hat sich daran noch nichts geändert. In manchen Situationen ist es wahrlich ganz süß wenn Madox wieder etwas neues erforscht, jedoch kann es aber auch ganz schön nervend aufreibend sein.

Nichts ist vor Madox sicher alles muss beschnuppert werden und es wird auch mal gerne getestet ob man das Objekt der Begierde auch Fressen kann. So fand meine Mama ihn auch mit einem leeren Glas auf der Couch vor in das er probeweise Biss man könnte es ja Essen können. Diese liste von geklauten Dingen ließe sich Endlos fortsetzen, den alles in Reichweite muss natürlich erst ausgiebig von der kleinen Made untersucht werden.
Wie mein Kleiderschrank dieser ist für Madox tabu da ich wenigstens dort keine Hundehaare haben will also was macht der Herr? In einem unbeachteten Moment macht er einfach die Türen auf und schmeißt alle Klamotten an die er kommt auf den Boden.

Auch das Grundstück der Nachbarn ist vor Madox nicht sicher, schließlich will er doch wissen was diese dort drüben in Garten machen. Deswegen wird kurzerhand ein Loch in den Zaun gebissen durch das man problemlos passt und schon wird deren Garten unsicher gemacht. Zum Glück haben wird wirklich nette Nachbarn die Madox sogar vermissen wenn er mal nicht zu ihnen rüber schleicht. Eine Zeitlang sah es auch wirklich so aus als habe Madox verstanden das er dort nichts zu suchen hat aber Fehlanzeige seid Samstag beginnt das spiel wieder aber nicht genug das er wieder nur zu unseren Nachbarn geht nein jetzt geht er von Garten zu Garten bis er ein offenes Tor findet von wo aus er auf die Straße gehen kann.
Angefangen hat dies wie gesagt am Samstag, hier hatten wir ein paar Häuser weiter ein Straßenfest, meine Eltern ließen Madox als sie Zuhause waren in den Garten, ich hingegen war noch auf den Fest. Madox muss mich gehört haben den auf einmal stand er neben mir und sah mich mit großen und treuen Augen an.
Gestern wollten wir gerade das Haus verlassen als unser Blick auf den Bach viel der einige Meter von unserem Haus entfernt fließt und wer sitzt seelenruhig darin und Badet? Drei mal dürft ihr Raten Madox! Oder heute Morgen um halb sieben, Madox war langweilig also bricht er einfach mal aus um ein paar Häuser weiter zu seinen Freunden zu laufen.
Es hört sich bestimmt blöd an aber ein kleiner Teil in mir ist ein wenig Stolz auf Madox, das er weiß wo er hin muss, das er mich gefunden hat. Der größte Teil jedoch ist einfach nur Wütend und hat Angst das ihm etwas passiert, jetzt heißt es wieder üben, üben und nochmal üben das er in anderen Gärten nichts verloren hat.

Letztens stand eine Tasse mit Milch am Wohnzimmertisch, an sich ja nicht schlimm, mit einem Madox im Haus wird eine Tasse allerdings zum Chaos. Denn wieder siegt die Neugier und so wird erst einmal die Schnauze in die Tasse gesteckt, wird er dann dabei erwischt wirft er vor schreck erst einmal die volle Tasse auf den Boden. Die Sauerei macht der Herr aber natürlich nicht weg.

Madox liebt es auch Auto zu fahren, aber fahren wir dann mal mit den Caddy meiner Eltern muss er ja über die Stuhllehne schauen, schließlich sieht er sonst nicht wo wir hinfahren.

In solchen Momenten würde ich Madox am liebsten den Hals umdrehen, aber dann sieht er einen einfach mit seinen treuen Augen an und man kann ihm einfach nicht langen Böse sein.


Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich dann für eine Woche da ich Urlaub mache, danach berichte ich ausführlich darüber wie Madox sich bei seiner Urlaubsbetreuung angestellt hat und wie wir uns daraus vorbereitet haben.

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