Über Hunde und Menschen

Über Hunde und Menschen

 

Heute waren Madox und ich in einem ganz neuen Dorf Spazieren, da wir meine Mama auf einen Termin begleiteten und uns dachten in der Zwischenzeit können wir ein wenig Spazierengehen. In diesem Ort kennen wir beide niemanden keine Hunde und auch nicht die Menschen. Am Anfang war auch alles gut und auch die erste Begegnung mit einer weißen Schäferhündin lief nicht schlecht, naja bis Madox sie anbellte da dieser Spielen wollte. Die Hündin fand dies überhaupt nicht schlimm, trotz allem zog ich Madox weg und lies ihn Sitz machen schließlich ist Spielen an einer Hauptstraße und vor allem an der Leine nicht gerade das beste. Der Mann hingegangen schob leicht Panik dabei und erklärte mir bei einem Hundetreffen des Züchters seien seine Hündin und ihre Mutter aufeinander los gegangen, da diese sich  gegenseitig nicht erkannt hatten und deswegen habe seine Hündin jetzt eher Angst wenn ein anderer Hund spielen wolle. Ich kann ja seine Situation nach vollziehen jedoch hatte seine Hündin in meinem Augen keine Angst sie wedelte freudig mich dem Schwanz und schien sehr Interessiert an Madox zu sein von Angst war hier keine Spur. Aber da man nicht nur das anliegen eines Hundes sondern auch die des Herrchens Respektiert ließ ich Madox für das weitere Gespräch an meiner Seite sitzt machen.

Beim weitergehen hörten wir schon vom weiten ein Bellen das gar nicht mehr aufhörte als wir dann an einem Zaun vorbei kamen stand dahinter ein Jack Russel der uns Penetrant den ganzen Zaun verfolgte und verbellte an sich ist ja nicht schlimmes dabei jedoch bellte er und bestimmt noch 10 Minuten nach obwohl wir schon lange ausser Sicht waren. Am Anfang war Madox noch interessiert und drehte sich auch ab und an um. Aber das schlimmste war für Madox als genau in diesem Moment ein Auto vorbei fuhr und uns ein Dackel-Mix darauf anbellte und dabei die Zähne fletschte. Langsam merkte ich wie Madox die Situation zu viel wurde, erst lauter neue eindrücke und dann von jeder Seite bellende und knurrende Hund wo man sich wirklich schwer tat einzuordnen von wo das Bellen herkam. Mit schnellen Schritten gingen wir weiter Madox dabei dicht an  meiner Seite die Rute gesenkt der Blick schweifte Suchend umher und um uns das Bellen von Hunden die man nicht sah.

Ich muss sagen so habe ich Madox noch nicht erlebt natürlich hatte er als er frisch bei uns Einzog, vor ein oder anderen Sachen etwas Angst aber so voller Anspannung und fast schon Panisch das war er noch nie. In dieser Situation habe ich einfach versucht zu erst etwas schneller voran zu kommen, jedoch habe ich auch mit ein paar kleinen Übungen und Spielerisch versucht die Anspannung in dieser Situation zu lindern. Dies klappte auch ganz gut weil sich Madox total auf mich konzentrierte und da ich weder Panisch noch Ängstlich war linderte dies auch ein wenig seiner Anspannung.

Die beste Begegnung hingegeben war mir der Dame bei der meine Mama einen Termin hatte, diese sah Madox und er wollte hin und sie erst einmal Anspringen. Dieses verhalten unterbinde ich allerdings und lasse Madox Sitz machen damit er nicht zu stürmisch ist und die Frau verstand das und als Madox brav neben mir saß fragte sie mich sogar ob sie ihn jetzt streicheln dürfte. Jetzt wurde Madox endlich gestreichelt und ich war so froh endlich jemanden fremden zu treffen der es verstand zu warten und zu fragen bevor er einen Fremden Hund streicheln darf.


Meine Meinung zu diesem kurzen Spaziergang ist etwas gespalten denn auch wenn er für Madox etwas stressig war, war er jedoch gelungen. So weiß ich jetzt in welchen Situationen ich noch mit Madox arbeiten muss damit er nicht mehr in Stress verfällt wenn er mehrere Fremde Hunde hört. Auch habe ich gesehen das, das Training funktioniert so kann ich Madox jetzt viel besser zur Ruhe bringen auch wenn er kurz davor noch sehr aufgeregt war um jemanden zu begrüßen.

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