Man bekommt den Hund den man braucht

Jeder von uns kennt doch dieses Sprichwort „Man bekommt nicht den Hund den mal will sondern, den man braucht“ und genau zu diesem Thema erstellte Undercover-Labrador Huskyblog eine Blogparade. Diese Parade geht mir ganz besonders ans Herz da Madox nicht der erste Hund ist den ich „brauche“, nein der erste Hund war Charly.

Charly:

Charly ist zu 100% unter die Kategorie Hund den man braucht gefallen, er war weder ein Anfänger Hund noch sehr einfach. Doch fangen wir von vorne an. Ich wollte als Kind immer einen Hund haben und irgendwann zum Geburtstag schenkten mir meine Eltern Charly, seine Anzeige stand damals noch in der Zeitung dort hieß es „Kleine Zweispitz-Schnauzer Mischlingswelpen abzugeben“ Eigentlich perfekt wenn am einen eher kleineren Hund wollte doch weit gefehlt der erste Tierarzt besuch stand an dieser Teilte uns mit Charly sei ein Husky-Riesenschnauzer Michschling aber bis auf den Husky konnte man sich der Rasse nicht genau sicher sein. Charly war ein Monster, war er auch einen Moment alleine Zuhause stellte er alles an was man sich nur vorstellen kann, er zerstörte Möbel, frass einen Ausweis und nur jeden erdenklichen Schuh den er finden konnte. Auch wenn er immer mit mir dabei war, an ohne Leine zu gehen war nicht zu Denken, Leine ab und der Hund war weg, stundenlang war dieser verschwunden bis der Herr sich dachte er sollte doch wieder kommen. Auch von Zuhause brach er gerne einmal aus wenn er alleine im Garten war und wurde dann Stunden später beim Sonnenbaden auf einem Feld entdeckt. Als Sam bei uns einzog wollte das Charly überhaupt nicht passen und so Ignorierte er ihn einfach zwei Wochen so nach dem Motto wenn ich dich nicht sehe bist du nicht da. War das der Hund den wir wollten? Nein aber sicher der Hund den wir brauchten. Denn Charly war der beste Freund den man sich wünschen kann, ging es einem schlecht legte er sich zu einem, war ich alleine Zuhause ließ er keinen den Garten betreten nicht einmal Menschen dir er kannte. Ich weiß noch genau in der Früh am 29.01.2017 kam ich gerade von Feiern mit Freunden nach Hause und meine Eltern sagten mir Charly geht es nicht so gut sie fahren in die Tierklinik mit ihm und ob ich mit wolle? Aber ich verneinte ich wusste doch schließlich ganz genau das mein Charly mich nicht so schnell verlassen würde. Weit gefehlt denn eine Stunde nach ihrem Aufbruch riefen mich meine Eltern an, Charly hätte einen Tumor den man nicht mehr Operieren könnte und ich solle kommen um mich zu verabschieden, sie würden auf mich warten. Es dauerte wahrscheinlich geschlagene 10 Minuten bis ich diese Information begriff und genau dann als ich es erst wirklich realisierte wurde mir der Boden unter den Füßen weggerissen. Ein guter Bekannter fuhr mich dann um ca. 5.00 Uhr Morgens in die Tierklinik wo mich Charly freudestrahlend und mit wedelnden Schwanz empfang. Ich verstand die Welt nicht mehr hier stand ich nun ein Häufchen elend und vor mir der beste Freund den ich jeh hatte. Als wüsste er was mit ihm passiert verabschiedete er sich von Sam und von meinen Vater die beide das Zimmer verließen, ich und meine Mama blieben bei ihm. Voller frieden ließ Charly sich auf den Boden sinken und meine Mama und ich neben ihn und mit seinem letzten Atemzug den er tat lief ihm eine Träne aus dem Auge und dann von jetzt auf gleich war er weg. Wie lange ich danach noch in diesem Behandlungszimmer saß und ihm einfach streichelte weiß ich im Nachhinein nicht einmal mehr doch irgendwann begriff ich das Charly weg und damit der Hund der mir mit seinen Eigenheiten und seinem Sturem Kopf so viel gezeigt und geleert hatte. Charly war sicherlich nicht der Hund den wir uns am Anfang wünschten, dennoch war er perfekt für uns.

Madox:

Schon bevor Charly starb sah ich mich immer wieder nach einem Welpen um doch als Charly dann wirklich von uns ging sollte so schnell kein Welpe mehr ins Haus. Doch wie es das Schicksal einmal so will stolperten wir zufällig über Madox dieser war am 28.01.2017 geboren. Schon auf den Bildern haben wir uns in ihn verliebt und so vereinbarten wir einen Termin damit wir uns die Welpen ansehen können. Dann sahen wir ihn Live und in Farbe und was soll ich sagen mit seinen Augen und seinem Charme hatte er meine Mama und mich um die Pfote gewickelt und Zuhause dann auch meinen Papa und am 19.03.2017 zog er ein. Die erste Woche war Madox wirklich der Hund den wir haben wollten, lieb, ruhig und alles mehr doch jetzt mit 20 Wochen ist er der Hund den wir brauchen. Dadurch das Madox ein Husky-Schäferhund Mischling ist kommt es mir durch seinen Sturen Kopf und seiner Gabe alles zu zerstören vor als hätte ich wieder einen kleinen Charly vor mir. Jetzt habe ich ein kleines Monster im Haus auch liebe voll die Made genannt. Eine Flasche offen stehen lassen? Nein lieber nicht Madox ist der erste der seine Zunge einmal reingesteckt hat. Taschentücher liegen lassen ohne das sie im ganzen Haus verstreut werden? lieber nicht. Das einzige sichere in diesem Haus sind Schuhe diese rührt Madox zum Glück nicht mehr an aber alles andere sollte man lieber in einigem Sicherheitsabstand aufbewahren. Spaziergänge gestallten sich bis jetzt noch als schön angenehm den auch ohne Leine gehen ist kein Problem aber wollen wir mal nichts verschreien.

Fazit:

Beide Hunde sind keinesfalls die Hunde die ich wollte aber sicher die, die ich brauche. Durch Charly musste ich lernen das ich mit meinen eigenen stur Kopf nicht durch jede Wand komme aber auch das man mit einer festen Hand weiterkommt und durch Madox lerne ich mich nun in Geduld und das nicht alles immer so läuft wie ich es gerne hätte.

War Charly ein Seelenhund? Ein Bärentöter? Ich denke Charly hatte von alles etwas er war einfach mein bester Freund. Madox ist auch Beschützer und Seelenhund zugleich und für einen Moment wenn ich meine Augen schließe kommt es mir so vor als wären beide ein und der selbe Hund, es gibt so viele Parallelen und einen winzig kleinen Augenblick gebe ich mich den Gedanken hin das es möglich wäre.


Als ich diesen Blog schrieb fing ich schon bei den ersten Zeilen hemmungslos das Weinen an und sah mir nebenbei ein Fotoalbum von Charly und mir an und was macht Madox? Er setzt sich neben mich und leckt meine Tränen weg aber noch nicht genug schleckte er bei den Bildern Charly immer die Schnauze was mich noch mehr zum Weinen brachte.

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